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Geboren am 30. August 1960 in Dessau, erhielt Frank Streuber mit zehn Jahren ersten Hornunterricht durch die Hornisten des Landestheaters Dessau. Das Abitur absolvierte er am Philantropinum, einer von Basedow in Dessau gegründeten Schule der anhaltinischen Aufklärung.

Sein Musikstudium begann Frank Streuber 1979 bei Professor Karl Biehlig an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Als bester Interpret der Mozart-Hornkonzerte erhielt er Auszeichnungen beim Internationalen Instrumentalwet­tbewerb in Markneukirchen. Erste Orchestererfah­rungen erlangte er als Substitut in der Staatskapelle Weimar mit Don Giovanni unter Peter Gülke. 1983 begann Streubers Aushilfs- und Gastspieltätigkeit mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, dem MDR-Sinfonieorchester, der Hallischen Philharmonie. 1985 wurde Streuber als Hornist an der Robert-Schumann-Philharmonie engagiert.

Diverse Kammermusiken­sembles, so die Sächsische Kammerphilharmonie, die Sächsische Bläserakademie, das Sächsische Hornquartett, Ensembles von Ludwig Güttler, solistische Kammermusikbe­setzungen sowie zahlreiche Gastspiele im In- und Ausland und auch zeitweises Unterrichten sorgten für ein vielfältiges und aufregendes Musizieren.

1991 gelang es Frank Streuber, die Begeisterung von Freunden und Bekannten für gute Musik in eine juristische Form zu bringen. Ergebnis war die Gründung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Seither ist Frank Streuber 2. Vorsitzender der Gesellschaft und wurde später als stellvertretender Vorsitzender des Beirates und seit Herbst 1998 in das Präsidium der Deutschen Mozart-Gesellschaft e.V. gewählt. Während der Mozart-Woche im Januar 1999 würdigte die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg die von ihm begonnene und von der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. erreichten Leistungen mit der Goldenen Mozart-Nadel.