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Die „Yankele Kapelle“ spielt Klezmer für das 21. Jahrhundert wie es nur abenteuerlustige Musiker aus Chemnitz der alten Industriemetropole tun. Die vitale Kraft ihrer Musik, ihrer Arrangements und ihrer Kompositionen entsteht aus der Verbindung jüdischer Tradition, mazedonischem Temperament, unbändiger Spiellust und virtuoser Instrumentenbe­herrschung. Der musikalische Background eines Jeden ist dabei spür- und hörbar. Alle Mitglieder der Yankele Kapelle sind studierte Musiker. Konstantin Zahariev (Violine, Strohvioline, Vokal, Arrangements) aus Bulgarien stammend studierte an der Musikhochschule Sofia Violine und ist durch seine südländische Unbeschwertheit und einzigartige Moderation die eigentliche Galionsfigur der Band. Arnim Kosensky aus Berlin fand nach langem Suchen in diversen Kammermusikpro­jekten in der Klezmermusik seine Erfüllung. Er gilt inzwischen nicht nur in Sachsen als „Die sprechende Klarinette“. Steffan Claußner (Akkordeon, Arrangements, Komposition), studierter Komponist, ebenso zu Hause im Jazz, der New Musik und immer auf der Suche nach neuen Experimentier­feldern, ist das verbindende Element. Holger Schultchen aus Dresden, Solokontrabassist der Philharmonie Chemnitz, einer der schnellsten Kontrabassisten der Welt, bildet mit Jens Gagelmann, (Perkussion) Initiator vieler zeitgenössischer Musikaufführungen und Solopauker, das rhythmische Fundament. Für die „Yankele Kapelle“ ist charakteristisch, das nicht nur die Interpretation, sondern vor allem die Arrangements und Kompositionen den mitreißenden Faktor bestimmen.

Die Entstehung der „Yankele Kapelle“ ist eng verbunden mit der Wiederkehr jüdischen Lebens in Chemnitz. Mit dem Festival „Tage jüdischer Kultur“, dem Wachsen der Jüdischen Gemeinde und dem Neubau der Synagoge hat die Wahrnehmung jüdischen Lebens in Chemnitz vielfältige Impulse erhalten. Ausdruck und Ergebnis dieser erfreulichen Entwicklung ist die Arbeit der Deutsch-Jüdischen Begegnungsstätte und das Restaurant „Schalom“. Die Symbiose zwischen „Schalom“ und der „Yankele Kapelle“ ist der entscheidende Nährboden für die enorme musikalische Entwicklung. Ein besonderer Höhepunkt der vielzähligen Begegnungen und Konzerte war das Zusammentreffen 2002 mit dem Klarinettisten Giora Feidman im Schalom.

Wie alle Klezmorim spielt „Yankele Kapelle“ neben Konzerten und programmatischen Events, zum Tanz, zu Hochzeiten, Festen, Ausstellungseröffnun­gen, Straßenmusikkon­zerten, Theaterbällen, Jüdischen Festtagen, Premierenfeiern, Firmenjubiläen, Kindtaufen, Geburtstagen, Gedenktagen, Integrationspro­jekten, Festivals, Schulfeiern, Schülerkonzerten, allen Jahreszeiten und Windrichtungen.